Dienstag, 12. August 2014

Versteht das Baby schon Nein ?

                                          Versteht das Baby schon Nein ?


       Nein. Auch Ärger und Erklärungen bringen überhaupt nichts.
       Ein Baby weiß noch nicht, was gut oder schlecht, lieb oder böse ist. Selbst ein 15 Monate altes        Kind kann noch nicht rational erfassen, warum ihm das oder das verboten sein soll.
       Jeder Art von Strafe, auch Liebesentzug, ist in den ersten Lebensjahren eine schlimme                    Erfahrung für Kinder. Soziales Verhalten und das Gewissen bauen sich erst im Laufe des                kleinkind und Kindergartenalter auf.


Deshalb müssen Sie aber nicht alles laufen lassen.Und Sie müssen auch keine Übereltern sein, die keinen Ärger zeigen oder keinen Zorn haben dürfen. Aber lassen Sie ihn nicht Ihrem Kind aus.Bevor die Sicherung durchbrennt, legen Sie ihr Baby an einen sicheren Platz und verlassen Sie dann ganz schnell das Zimmer. Zählen Sie draußen bis zehn. Dann ist der Zornpegel meist ziemlich nach unten gesunken und Sie können wieder gelassener reagieren. Wenn der Partner oder jemand anders da ist, drücken Sie ihm das Baby in die Arme . Mach du mal , und dann erst mal weg vom Schauplatz. Überforderung kommt bei den besten Eltern vor. Meist vergeht der Druck schnell . Auch das Baby ist oft blitzartig wieder bei Laune.
Wenn Sie Ihrem Baby etwas wegnehmen , womit es nicht spielen darf, folgt fast immer Protestgeschrei.
Geben Sie Ihrem Kind etwas anderes oder lenken Sie es ab. gegen Ende des ersten Lebensjahres können Sie mit Nein anfangen. Erwarten Sie aber nicht zuverstehen geben, was Sie damit meinen. Und das können Sie nur durch Vorbildhandlungen.

Zieht es beispielsweise immer wieder bie Schublade auf, die es nicht aufziehen soll, gehen Sie hin und schließen Sie die Schublade. Dann nehmen Sie ihr Kind vom Objekt seiner Begierde weg. Entfernen Sie die Gegenstände , die gerade als ideales Spielzeug dienen, aber bei Ihnen Panik erzeugen. Oder sichern Sie die Dinge ab, Pflanzenkübel z.b mit Netzdraht abdecken, teure Vasen unerreichbar wegstellen usw.

Bedenken Sie auch Folgendes:
Je unbeherrschter Eltern sind, umso unruhiger werden die Kinder. Sie begreifen nicht, was los ist, ängstigen sich und schreien noch mehr. Damit kann ein Teufelskreis beginnen. Tun Sie dann etwa aus dem Affekt heraus, was Sie eigendlich nicht tun wollen , z.b die Hand rutscht Ihnen aus, dann ist das eine Art von Hilflosigkeit.


Auch wenn Ihr Baby Worte noch nicht versteht, verwenden Sie keine Verallgemeinerung oder
Abwertungen. Wenn Sie sagen: Du bist ein böses Kind , Du bist sooo Doof oder Du machst mich völlig fertig dann ist das eine Personen und keine Verhaltenskritik.
Wiederholt sich die Form der Abwertung, speichert Ihr Kind über seine Gefühle, dass es als Person nicht in Ordnung ist. Davon werden Sie nur schwer wieder runterkommen und ihr Kind hat eine Negativpolung fürs Leben.

Darf das Baby mit dem Essen spielen?
Ihr Kind erforscht alles Neue spielerisch und macht mit Nahrungssachen keine Ausnahme. Es wird mit beiden Händen in den Breitteller patschen, den Brei wieder ausspucken oder mit größtem Vergnügen den vollen Löffel herumschwenken. Lassen Sie ihm seinen Tatendrang. Wenn es Ihnen zu viel wird, dann stellen Sie den Teller außer Reichweite. Und wenn Ihr Kind fünfmal den angelutschten Keks herunterfallen lässt , dann ist auch das ein Entdeckungsspiel und keine Missachtung von Nahrung.

Ist das Spielen wirklich so wichtig?
Spielen ist das halbe Kinderleben. Es ist ein bedeutender Baustein für seine Entwicklung, seine Sozialisation und für Ihre gemeinsame Beziehung. In den ersten Jahren gibt es für Ihr Kind noch keinen Unterschied zwischen Spielen und Lernen. Beides tut ein Kind aus dem gleichen Grund: Es möchte möglichst viele Dinge kennenlernen und mit ihnen seine Erfahrungen sammeln. Deswegen ist ein gesundes und glückliches Kinderleben ohne Spiel überhaupt nicht möglich.

Spielen regt Kinder an zu empfinden zu gestalten und ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu entwickeln . Wenn Ihr Baby zum Beispiel seine Rassel schüttelt, dann lernt es in diesem Moment ganz wichtige Dinge. Es lernt, seine Hände fest um den Stiel der Rassel zu legen. Gleichzeitig wird seine Denktätigkeit angeregt, wenn es erkennt, dass dieses Ding Geräusche macht. Und es hat durch sein Tun ein Erfolgserlebnis. Und wenn Sie mit Ihrem Kind spielen, dann teilen Sie mit ihm ganz wichtige Erfahrungen und Gefühle.

Sonntag, 13. Juli 2014

Schwangerschafts Quiz




  1. Das Schwangerschaftsquiz

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10 Fragen - Erstellt von: G - Quiz erstellt am:  - 369 mal aufgerufen

  • 1
    Eine Schwangerschaft dauert 42 Wochen.
     Wahr
     Falsch
  • 2
    Die Einnahme von Folsäure verhindert einen ''offenen Rücken'' beim Fötus.
     Wahr
     Falsch
  • 3
    Ab der 1. SSW nennt man das heranwachsende Kind ''Fötus''.
     Wahr
     Falsch
  • 4
    Das Herz des Kindes schlägt ab der 8. Schwangerschaftswoche.
     Wahr
     Falsch
  • 5
    Die Schwangerschaft ist in 3 Trimester aufgeteilt.
     Wahr
     Falsch
  • 6
    Schwangere Frauen müssen öfter Wasser lassen.
     Wahr
     Falsch
  • 7
    Der Fötus kann bereits im Mutterleib einen ''Schluckauf'' haben.
     Wahr
     Falsch
  • 8
    In der fortgeschrittenen Schwangerschaft kann man einzelne Körperteile des Kindes ertasten.
     Wahr
     Falsch
  • 9
    Die physiologische Lage des Kindes unter der Geburt ist die Beckenendlage.
     Wahr
     Falsch
  • 10
    Der Geruchssin des Kindes funktioniert bereits im Mutterleib.
     Wahr
     Falsch
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Sonntag, 22. Juni 2014

Der Plötzliche Säuglingstod

                                            Der Plötzliche Säuglingstod

Der sogenannte Plötzliche Säuglingstod hat in früheren Jahren fast 1000 Babys pro Jahr völlig unerwartet das leben gekostet. Seitdem von der Bauchlage beim Schlafen von Babys abgeraten wird, ist die Zahl der Todesfälle zurückgegangen auf  215 Todesfällen im Jahr 2008 (0,3 auf 100 lebendgeborenen.)
Diese plötzlichen Todesfälle sind somit heute sehr selten, wenn auch von der  Wissenschaft immer noch nicht bis ins Letzte geklärt. Die Erfahrungen zeigen aber , dass die heute empfohlenen Maßnahmen zur Vorbeugung der richtige Weg sind, Babys zu schützen.

Nach den neuen Erkenntnissen gilt Folgendes:
>Rückenlage
>besser Schlafsack als Decke
>im Elternschlafzimmer im eigenen Bettchen
>rauchfreie Umgebung (vor und nach der Geburt)
>nicht zu warm

Rückenlage
legen sie Ihr Baby im ersten Lebensjahr zum Schlafen grundsätzlich auf den Rücken, nie auf den Bauch.
Auch die Seitenlage wird nicht empfohlen, da das Baby beim Schlafen leicht auf den Bauch rollen kann.
Wenn Ihr Baby groß genug ist , sich allein zudrehen, ist die dann eingenommene Schlaflage ok.

Frühere Bedenken, dass Babys, die auf dem Rücken schlafen ,eher der Gefahr ausgesetzt sind, Erbrochenes in die Luftröhre zu bekommen, konnten eindeutig ausgeräumt werden. Wenn das Baby wach ist , sollten sie es natürlich hin und wieder auf den Bauch legen, damit es seine Rückenmuskulatur, trainieren kann.

Schlafsack ist sicherer als Decke
Damit der Kopf Ihres Baby durch nichts bedeckt werden kann, was einen Atemrückstau oder Überwärmung verursachen kann, verwenden Sie lieber einen Schlafsack als eine Decke.
Aber achten sie darauf, dass der Halsumfang nicht größer ist als der Kopf des Kindes, damit es nicht hineinrutschen kann. Die richtige Länge des Schlafsacks berechnet sich aus der Körpergröße minus der Kopflänge des Kindes plus zehn  bis 15 cm zum Wachsen und Strampeln.

wenn Sie dennoch eine Decke bevorzugen, sollte diese leicht sein und das Baby nur bis zur Brust bedecken.
Legen Sie Ihr Baby so in sein Bettchen,dass die Füße gegen das Fußende stoßen damit es nicht unter die Decke rutschen kann.

Im Elternschlafzimmer im eigenen Bettchen
Im ersten Lebensjahr sollte das Babybett im Elternschlafzimmer aufgestellt werden, denn die gleichmäßigen
Atemgeräusche der Eltern haben einen positiven Einfluss auf die Atemregulation des Babys. Gleichzeitig erleichtert die Nähe des Babys Müttern das nächtliche Stillen.

Manche Eltern möchten ihr Baby auch nachts ganz nah bei sich haben und mit ihm das Familienbett teilen. Stillenden Müttern bietet sich das gemeinsame Bett an, da es das Stillen erleichtern kann, welches für das kindliche Wohlbefinden wichtig ist.Andererseits deuten verschiedene Studien darauf hin , dass in den ersten Lebenswochen des Babys mit dem Schlafen im Familienbett ein erhöhtes SIDS Risiko verbunden sein kann.
Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Elternteil oder beide Raucher sind.Wenn das Baby Flaschennahrung erhält, ist es auf jeden Fall besser im eigenen Bettchen neben dem Elternbett aufgehoben.

Rauchfreie Umgebung
Vermeiden Sie während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes das Rauchen.Achten Sie auf eine rauchfreie Umgebung.Dies gilt natürlich ganz besonders für den raum, in dem Ihr Baby schläft, denn Rauchen ist eine bedeutsamer Risikofaktor.

Nicht zu warm
Babys mögen es lieber kühl. Auch aus desem Grund sollten Sie auf Kopfkissen, Federbetten, Nestchen oder Felle im Babybett verzichten! Im Gegensatz zu der früher gängigen Meinung, Felle würden für eine optimale Temperierung sorgen, hat man inzwischen nach gewiesen, dass es auch aufgrund von Fellen zu Überwärmung im Kinderbett kommen kann. Auch Wärmflasche oder Heizkissen gehören nicht ins Babybett.

>Nicht heizen,solange die Raumtemperatur nicht unter 18 C fällt.

>Stellen Sie das Babybett nicht in die Sonne oder neben die Heizung.

> Ziehen Sie Ihrem Kind im Bett ( und überhaupt zu Hause ) keine Mützchen oder sonstige Kopfbedeckung    auf , denn Babys leiten überschüssige Wärme über den Kopf ab

>Als Bekleidung im Bett genügen Windel, Body und Schlafanzug ( auch wenn das Baby krank ist)

Mittwoch, 7. Mai 2014

Die Praktischen Sachen fürs Baby



Was Sie im ersten Lebensjahr gut brauchen können

Es ist gut, einige Dinge schon vor dem Geburtstermin anzuschaffen. Dann haben Sie weniger Stress, wenn das Baby da ist. Manche Kinder wollen auch viel zu früh auf die Welt und dann bald in ihr neues Zuhause. Sie brauchen nicht alles neu zu kaufen, was auf den Ausstattungslisten steht.
Das Babyalter ist kurz. Aber wenn Sie gebrauchte Dinge kaufen oder geschenkt bekommen. sollten diese den heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Also auf TÜV oder GS Prüfzeichen oder DIN Normen achten bzw. sich in babyausstattungsläden kundig machen.

Der Wohn und Schlafplatz
Schön, wenn auf das Baby ein Kinderzimmer wartet.
Aber es geht auch ohne. Im ersten Lebensjahr sollte es sein Schlafplatz
ohnehin im Elternschlafzimmer haben. In Räumen in denen geraucht oder gekocht wird, sollten
Babys nicht schlafen. Tabakrauch bekommt ihnen nirgendwo.

Babys Bett
Wiegen oder Stubenwagen sind niedlich, aber nur für die ersten sechs bis acht Wochen geeignet.
Dann bieten sie zu wenig Bewegungsfreiheit und Aussicht. Größere Babys wollen rausschauen, wenn sie wach werden.
Eine Anschaffung für einige Jahre ist ein Verwandlungskinderbett.Es ist höhenverstellbar, und die Gitterteile
können abgenommen werden. Der Abstand der Gitterstäbe darf höchstens 10 cm betragen.

Schlafsack statt Decke
Verwenden Sie lieber einen Schlafsack als eine Decke. Achten Sie darauf, dass der Halsumfang nicht größer ist als der Kopf des Kindes, damit es nicht hineinrutschen kann. Die richtige Länge des Schlafsacks berechnet sich aus der Körpergröße minus der Kopflänge des Kindes plus zehn bis 15 cm zum wachsen und Strampeln.Wenn Sie dennoch eine Decke bevorzugen, sollte diese leicht sein und das Baby nur bis zur Brust bedecken. Legen sie ihr Baby so in sein Bettchen, dass die Füße gegen das Fußende stoßen, sodass es nicht unter die Decke rutschen kann.

Der Wickelplatz
Eine Wickelkommode brauchen Sie nicht unbedingt. Sie können eine Wickelauflage nehmen und das Baby z.B. auf dem Bett oder das ist das Sicherste auf dem Boden Wickeln. Es gibt auch Bade-Wickel-Kombinationen als Aufsatz für die Badewanne.
Wichtig ist, dass die Pflegesachen in Reichweite und Sie selbst immer in unmittelbarer Nähe sind, um einen möglichen Sturz zu verhindern (eine Hand immer am Baby.) Auch schon vor dem 3.Lebenmonat können sich Babys spontan vom Rücken auf den Bauch drehen und herunterfallen.

Die Badewanne
Eine Kunststoffbadewanne für babys können Sie einzeln kaufen. Dazu gibt es klappbare Gestelle, Z.B also Wannenaufsatz. Je nach Platz eignet sich auch eine Bade-Wickel-Kombination als Wannenaufsatz oder als Turm, der überall stehen kann. Neu, aber schon bewährt sind Baby-Bade-Eimer. Sie sind leicht zuhand haben, und Babys fühlen sich darin geborgen. Sie müssen aber dennoch sicher gehalten werden.
Benutzen Sie die Badewanne nicht zum Einweichen oder Wäschewaschen. Sie sollte hygienisch sauber bleiben, wobei normales Reinigen genügt.


Für den Haushalt
> Treteimer für bebrauchte Höschenwindeln
>bei Bedarf: Kunststoff-Wäschebox für gebrauchte Stoffwindeln
>Teeflaschen mit Sauger
>Flaschenbürste
>Milchflaschen
>digitales Fieberthermometer
>Mullwindeln als Spucktücher

Pflegeutensilien
>Badethermometer
>kleine Waschschüssel
>Po Waschlappen
>Körperwaschlappen
>Babybürste
>Babynagelschere
>Babyöl
>Wundschutzcreme
>Zellstofftücher

Wäscheteile
>6-8 Bodys kurz und langärmlich in 2 Größen: 50/56
>6-8 Jäckchen/Pullover/ T-Shirts in 2 Größen
>dazu 6-8 Strampler in 2 Größen
>praktisch sind auch Jogginganzüge
>Winter und Sommermütze
>Söckchen in verschiedenen Größen (4-6 Paar)
>Handschuhe
>Overall für die Übergangszeit oder den Winter (Gr. 62)
>Sommerjäckchen
>Lätzchen
>Badetücher (evtl. mit Kapuzenecke)
Sonstiges:
>Babywolldecke zum Herumtragen
>Krabbeldecke
>Wickeltasche für unterwegs

Kaiserschnitt und Dammschnitt



Kaiserschnitt

Mittlerweile kommen etwa 30% aller Kinder (1994 waren es 17 % ) in Deutschland per Kaiserschnitt zur Welt.Manchmal sprechen medizinische Gründe für einen geplanten Kaiserschnitt,
etwa, wenn das Baby quer oder in Steißlage im Bauch liegt, die Plazenta vor dem Muttermund einer spontane Geburt verhindert oder aber Mehrlinge erwartet werden. Andererseits gibt es immer mehr Frauen, die sich aus Angst vor der Geburt einen Kaiserschnitt wünschen, was aber die Ausnahme bleiben sollte.
Auch können während der Geburt plötzlich Situationen eintreten, die für einen Kaiserschnitt sprechen: Wenn sich die Herztöne des Ungeborenen dramatisch verschlechtern oder ein Geburtsstillstand eintritt, weil das Kind z.B. nicht durch das Becken passt.

Und welche Narkoseform kommt in Frage ?
Geplante Kaiserschnitte werden häufig unter einer Teilnarkose, der PDA, durchgeführt.
Muss die Geburt dagegen wegen der Notsituation schnell gehen, kommt aus Zeitgründen meist nur eine Vollnarkose in Frage es sei denn, die Schwangere hat bereits eine PDA bekommen.

Dammschnitt

Der Damm ist das Gebiet zwischen Scheide und After, das bei der Geburt durch Druck und Dehnung extrem
belastet wird.Bei vielen Geburten enstehen ganz natürlich kleine Risse in und um die Scheide, die meist schnell und problemlos heilen.Der Dammschnitt ist unter Geburtshelferinnen/Geburtshelfern nicht unumstritten und sollte nur dann gemacht werden , wenn es dem Kind nicht mehr gut geht oder der Damm unkontrolliert zu reißen droht.Entschließen sich Ärztin/Arzt oder Hebamme zu einem Dammschnitt,um die Geburt zu erleichtern oder zu beschleunigen, wird der Schnitt auf dem Höhepunkt einer Wehe vorgenommen, wenn das Gewebe sehr gedehnt und am schmerzunempfindlichen ist. Nach der Geburt der Plazenta (Mutterkuchen) wird der Schnitt unter örtlicher Betäubung genäht,schmerzhaft wird es meist erst dann , wenn die Betäubung
nachlässt. Auch die ersten Stuhlgänge nach der Geburt können wehtun.

Montag, 27. Januar 2014

Sprechen lernen

                                             Sprechen lernen


Wussten sie,dass ein Kind nur im engen Kontakt mit Menschen sprechen lernen kann ?


Wussten Sie....

dass ein Kind nur im engen Kontakt mit Menschen sprechen lernen kann ?
Zum Sprechenlernen braucht ein Kind Eltern Geschwister oder andere Bezugspersonen, die es verstehen, ihm antworten und es in seinen wachsenden sprachlichen Fähigkeiten bestärken.

dass es von Kind zu Kind ganz unterschiedlich sein kann, wann und wie schnell es sprechen lernt?
Die meisten Kinder sprechen mit etwa 12 Monaten ihre ersten Wörter, andere lassen sich noch etwas Zeit. Auch bei sich normal entwickelnden Kindern kann der Wortschatz gegen Ende des zweiten Lebensjahres in einer unglaublichen Spannbreite liegen.Mit zwei Jahren sollte das Kind aber mindestens 50 Wörter sprechen.

dass außer Hören auch Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken für die sprachliche Entwicklung wichtig sind?
Kinder erkunden ihre Umgebung mit allen Sinnen:wie sich etwas anfühlt, wie es schmeckt und riecht, ob es eckig oder Rund, weich oder hart ist, welche Form oder Farbe es hat. Alle diese verschiedenen Eindrücke bleiben Kindern im Gedächtnis zusammen mit den Gefühlen, die sie dabei empfinden, und mit den Worten , die sie dabei hören.

dass Vorlesen Kindern besondern Spaß macht und ihnen rundum gut tut? 
Geschichten regen die kindliche Fantasie an und das Kind erfährt dabei lauter interessante Sachen.
Gleichzeitig genießt es das enge Beisammen sein mit Vater oder Mutter und kann sich dazu noch bei ihnen abschauen , wie sich auch mit Gesicht und Händen sprechen lässt.


Die Sprachentwicklung unterstützen 

5 Tipps 

Geben Sie ihrem Kind möglichst viel Gelegenheit, Unterhaltungen in der Familie mitzubekommen und selbst zu sprechen.
Gelegenheiten bieten sich im Spiel , bei ganz alltäglichen Beschäftigungen , im Kreis der Familie. Sprechen Sie mit Ihrem Kind in möglichst einfachen Worten und Sätzen, aber nicht mehr in Babysprache.

Lassen Sie Ihr Kind auf seine Weise sprechen oder plappern, auch wenn es anfangs noch undeutlich klingt.
Hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu und versuchen Sie zu verstehen, was es Ihnen sagen möchte. Lassen Sie es immer aussprechen und antworten Sie ihm.

Drängen Sie Ihr Kind nicht zum Reden, indem Sie zb nicht darauf eingehen, wenn es nicht mit Worten, sondern durch seine Gesichtsausdruck oder mit den Händen spricht.
Beides gehört zur Sprachentwicklung dazu.

Machen Sie sich nicht Lustig über ungewöhnliche Wortneuschöpfungen und berichten Sie Ihr Kind nicht ständig , wenn es Fehler macht.
Gehen sie vielmehr auf das ein , was Ihr Kind Ihnen sagen möchte, und wieder holen sie nebenbei das Gesagt e in der richtigen Form.

Fragen Sie Ihr Kind was es sieht, schmeckt, fühlt.
Fragen ermuntern und helfen Ihrem Kind, genau zu beobachten und sein Wortschatz zu erweitern. Aber vermeiden Sie es, auf Ihr Kind erklärend einzureden , vor allem wenn es müde ist kein Interesse hat.